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Bäder sind Wohlfühlzonen, die für Wohnkomfort stehen. Dort soll es für die Menschen angenehm sein, es soll warm sein, bequem sein – eine Rückzugszone für das eigene Wohlbefinden. Wellness zu Hause. Die Bedürfnisse in dieser Hinsicht ändern sich allerdings in den einzelnen Lebensabschnitten.
Persönliche Verhältnisse, verschiedene Lebensbedingungen – und ja, auch das Alter – sind Eckpfeiler für die Wahl eines richtigen Bades. Und das bedeutet: »Barrierefreiheit«. In aller Konsequenz. Generell gesagt: Lebenseinstellung und Lebenssituation bedingen sich gegenseitig. Dazu gehören die Schaffung einer anregenden Umgebung für Menschen, mit der Möglichkeit zu individuellen Aktivität und Kreativität.Und das selbständig und im frei gewählten Zeitrahmen, um (speziell im Alter) durch positive Erlebnisse wie Unabhängigkeit und persönliche Schaffenskraft – auch bei alltäglichen Aufgaben – die eigene Lebenseinstellung positiv zu beeinflussen.
Wohnsituation in speziellen Lebensphasen
Anforderungen an Bäder sind nicht für alle Menschen gleich. Und dazu kommen die eigentlichen Wohnverhältnisse: kleine Wohnungen zur Miete in den ersten Jahren – und später dann eventuell Wohneigentum und Häuser. Doch Bäder sind nicht permanenter Umgestaltung unterlegen. Der Aufwand ist hoch, die Kosten ebenso. Nach den Erfahrungen der Fachbetriebe geschieht auch bei Eigentum ein solcher Umbau nur alle paar Jahrzehnte einmal. Da gilt es zu planen und voraus zu denken. Wie werden die Anforderungen – Ihre ganz persönlichen Anforderungen an ein Badezimmer – in 20 Jahren sein? Beweglichkeit oder Komfort-Bedürfnisse aller Menschen ändern sich maßgeblich. Was mit 20 unwichtig ist, kann mit 50 schon enorme Bedeutung haben. Ein gutes barrierefreies Bad ist im Allgemeinen aber für alle Altersgruppen gut nutzbar – egal ob Single-Haushalt, Familienwohnung oder Altersresidenz. Denn es bietet eine hervorragende Ergonomie, den nötigen Komfort und ein Optimum an Bewegungs- und Gestaltungsfreiheit.
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