Was ist überhaupt Sanitärtechnik?


installation_im_haus

permasolvent_aktivDer Begriff Sanitär hat nichts mit erster Hilfe, Verbandsmaterial oder der Ausrüstung von Sanitätern zu tun. Die Sanitärtechnik deckt im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bau die Bereiche ab, die mit der Versorgung von Trink-, Brauch-, und Abwasser insbesondere deren technische Installationen zu tun haben, ab.

Sanitärtechnik kommt innerhäuslich nicht nur in Badezimmern und WC-Räumen vor, sondern ist auch die Grundlage für den Betrieb einer Versorgung mit Trink- und Brauchwasser sowie der vorschriftsmäßigen Entsorgung in die Kanalisation. Auch die Behandlung von Trinkwasser zu Weich-wasser oder von Grauwasser zur Wiederver-wendung in WC Anlagen sowie die Aufbereitung und Desinfektion von Quellwasser ist Bestandteil der Sanitärtechnik.

Sie kommt ferner an allen weiteren Orten zum Einsatz, an denen auf hygienische Verhältnisse besonderer Wert gelegt wird – zum Beispiel in Schwimmbädern, Küchen, Gastronomie, Schlachthäusern oder auch Saunen. Der größte sichtbarste und bekannteste Teil der Sanitärtechnik sind die Sanitärkeramiken. Hierzu zählen Waschbecken, Bidet, Toiletten (evtl. noch der Aufpustspühlkasten), das Urinal, Fliesen, Stehklo oder das Speibecken. Einrichtungsgegenstände wie Badewanne und Duschwanne werden normal nicht aus Keramik hergestellt. Bei der Produktion dieser Objekte wird vorwiegend emailiertes Stahlblech oder Acryl verwendet.

 
Wasserbehandlung

Zwischen den im Sprachgebrauch oft unpräzise verwendeten Begriffen Kalkschutz und Enthärtung / Entkalkung liegen Unterschiede. Damit sie die für Ihre Ansprüche richtige Antwort in Sachen Sicherheit, Hygiene, Anwendungs- und Pflegekomfort treffen können, können Sie nachfolgend eine kurze erklärende Zusammenfassung lesen.

Lesen Sie hier über Physikalische Wasserbehandlung und Härtegrade
 


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